Tag 7 – Yosemite National Park – Sequioas, Glaciers Point und Tuolomne Meadows

Wir brechen um 8.20 Uhr auf. Vorher frühstücken wir mit Kaffee, Müsli und Bananen. Wir duschen nochmal, denn das werden wir in den nächsten Tagen nicht können.

Wir fahren in den National Park zu den Sequioas. Das sind riesige und alte Bäume. Am Eingang des Parks wird die Gebühr fällig. Wir nehmen den Annual Pass (auch „America the Beautiful Pass“ genannt), der sich lohnt, wenn man vier oder mehr National Parks besucht. Wir kommen auf fünf, lohnt sich also definitiv.

Bei den Sequoias laufen wir nur eine kurze Runde (1 Meile). Wir wollen einen Eindruck gewinnen, aber hier nicht zu viel Zeit verbringen. Da es noch früh ist, ist es noch sehr ruhig hier. Wer noch mehr von den Bäumen sehen will, sollte den Sequoia National Park einplanen.

Ganz schön groß im Gegensatz zu meinen 179cm.

Ganz schön groß im Gegensatz zu meinen 179cm.

So was hat man früher mit den Bäumen gemacht

So was hat man früher mit den Bäumen gemacht. Ein anderer Baum ist daran gestorben, dieser hier hat sich wieder erholt.

Wir fahren zum Glaciers Point, einem Aussichtspunkt oberhalb des Yosemite Valleys. Obwohl es noch immer recht früh ist, ist hier schon richtig viel los. Wir bekommen eine tolle Sicht auf den Half Dome, auf mehrere Wasserfälle und das Yosemite Valley. Die Gesamtsicht ist schon fast zu mächtig, als dass man sie als Ganzes erfassen kann. Gerade die Dinge, die weiter weg sind, sind schwierig zu greifen und sie verlieren ihre Dreidimensionalität. Ich denke dabei an Fototapete. An sehr schöne Fototapete. Wir machen ein Picknick mit Brownies, Avocado, Kräckern und Weintrauben.

Der berühmte Half Dome. Rechts im Bild Nevada Falls und Vernal Falls

Der berühmte Half Dome. Rechts im Bild Nevada Falls und Vernal Falls

Wir fahren von hier aus direkt weiter zu Tulomne Meadows auf dem Tioga Pass. Wir könnten vorher noch ins Yosemite Valley fahren, aber der Blick von oben spricht uns nicht so an, da es sehr touristisch wirkt.

Am Wilderness Permit Center holen wir unsere Permit ab, die wir online beantragt haben. Wir leihen eine Bear Can, ein kleines Kunststofffass, in das man Dinge verschließen kann, die Bären anlocken würden. Dazu zählen alle Lebensmittel inkl. leerer Verpackungen, aber auch Kosmetika. Mit der Permit dürfen wir auf den Backpackers Campground. Hier gibt es keine Duschen, zwar fließendes Wasser, aber keinen abschließbaren Waschbereich.

Zum Abendessen gibt es unsere erste warme Mahlzeit auf dem Campingkocher: Dosensuppe. Da der Tulomne Creek direkt neben dem Campingplatz herfließt, gibt es sehr viele Mücken.

Für die Tour am nächsten Tag packen wir schon mal probehalber die Bear Can. Passt!

Packliste für die Wildnis-Tour:

In der Bear Can
Mischung aus getrockneten Früchten und Nüsse
3 Tütengerichte
M&Ms
4 Müsliriegel
Kräcker
2 Äpfel
Kaffee
Zahnbürsten
Zahnpasta
Sonnencreme
Autan
Biowaschzeug

Im normalen Gepäck
Getränkebecher
Kaffeefilter
Ersatzwäsche
je 2 Pullover
Regenjacke und -Hose
Halstuch
Mütze
Hut
Zelt
Schlafsäcke mit integrierter Luftmatratze
Campingkocher
Wasser (1 Gallone + 2 Getränkeflaschen)

In der Nacht kommen Lebensmittel etc. in eine Art Anti-Bären-Schrank. Bären sind das Thema Nr. 1 im Yosemite, wenn es um Sicherheit der Camper geht. Aber es geht dabei auch um das Wohl der Tiere.

antibaerenschrank

Kosten
Annual Pass 80 $
Wilderness Permit 15 $
Leihgebühr Bear Can 5 $
Camping 10 $

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