Wie kommen wir darauf, eine Weltreise zu machen? Vom Traum zur Entscheidung

Die Idee hat sich entwickelt. Sie ist praktisch gereift. Während allerdings der Reifeprozess recht gemächlich daher kam, ging es dann eher rasant zu, als es um die konkreten Entscheidungen ging. Aber eins nach dem anderen.

Wir reisen gerne

Unsere Beziehung ist von Beginn an geprägt von tollen Urlaubsreisen. Kaum hatten wir uns kennengelernt, packten wir schon die Koffer und machten einen Roadtrip durch die Toskana. Seitdem verreisen wir jedes Jahr und haben in Frankreich, den USA, Skandinavien und auf Gomera tolle Zeiten verbracht. Aber auch die kleinen Ausflüge haben es uns angetan, wie Städtetrips, eine Fahrradtour nach Amsterdam oder ein Silvester in einer einsamen Holzhütte.

Die Begeisterung für das Reisen hat mit der Zeit eher zugenommen. Und wir haben uns auf Reisen immer besser verstanden. Reisen kann anstrengend sein und auch Konflikte hervorbringen. Wir haben immer weiter dazugelernt und können mittlerweile selbst auf engstem Raum (z.B. drei Wochen lang bei mäßigem Wetter im Campingbus) miteinander auskommen.

Ein Traum

„Irgendwann möchte ich nochmal richtig verreisen.“ „Falls noch einmal eine berufliche Veränderung ansteht, könnten wir doch vorher eine Weltreise machen.“ Mit solchen Aussagen träumten wir uns immer mal wieder unsere Weltreise. Wenn man weit davon entfernt ist, etwas zu tun, ist es einfach und angenehm, sich das auszumalen. Und so kam uns immer wieder leicht über die Lippen, dass wir mal ein Weltreise machen könnten.

Am Ende träume ich aber doch nicht so gerne. Irgendwann komme ich an den Punkt, an dem ich mir sage, entweder machen oder aufhören zu träumen. So war es auch mit der Weltreise. Ich kam an einen Punkt, an dem ich bereit war und dann konkrete Vorschläge gemacht habe. Das fühlte sich erstmal ganz anders an als die unverbindlichen Träume. Nicht mehr in Watte gehüllt, sondern von großen Herausforderungen begleitet. Aber jetzt, wo sich die Idee weiterentwickelt hat, fühlt sich alles wesentlich besser an als ein Traum.

Gemeinsam und zur gleichen Zeit Mut haben

Zwei Menschen in zwei unterschiedlichen Berufen sind zumeist nicht gleichzeitig bereit für Veränderungen. Damit eine so große Reise stattfinden kann, muss man sich synchronisieren. Entweder sagen beide ja oder beide nein. Und um zu einer gemeinsamen positiven Entscheidung zu kommen, muss man sich eventuell einen Ruck geben und die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Stärkung durch Gespräche mit anderen

Jedes Mal, wenn ich jemandem von unseren Reiseplänen erzählt habe, wusste ich, dass es die richtige Entscheidung ist. Wenn ich unsicher wäre, würde ich es erstmal für mich behalten und erst erzählen, wenn es ausgereift ist. Aber hier war es anders. Irgendwann erzählte ich selbst entfernten Bekannten davon. Die Idee wollte förmlich raus.

Die Reaktionen auf die Erzählungen sind allesamt super. Danke an alle, die sich mit uns begeistern!

Die ersten großen Schritte

Kündigungen, Flugbuchungen, Verkauf von Auto und Möbeln. Wir haben uns zu großen Veränderungen entschlossen und damit liegen einige größere Meilensteine auf dem Weg zur Weltreise. Mit jedem Schritt nähern wir uns der Reise. Auch das bestärkt. Was am Anfang an Aufgaben vor einem lag und wie ein unüberwindbarer Berg wirkte, reduziert sich immer mehr, und die Freude nimmt immer mehr zu.

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