Pampa statt Party: Silvester in einer einsamen Hütte in Norddeutschland

Bald ist es wieder soweit: Silvester steht vor der Tür. Bereits Wochen vorher fragt man sich gegenseitig „Was machst du denn an Silvester“. Jeder will das Optimum aus diesem Tag herausholen, bloß auf die beste der möglichen Partys gehen, tolle Events mitmachen, Silvester in einer Großstadt verbringen, vielleicht sogar im Ausland, nur um festzustellen, dass es am Ende nicht ansatzweise so schön war, wie man es erwartet hat.

Das schönste Silvester habe ich vorletztes Jahr erlebt. Keine Party, dafür eine Woche lang entspannen in einer Holzhütte in Westerstede in der Nähe von Oldenburg. Gefunden haben wir die Hütte über das Internet über die Plattform e-domizil.de (hier gehts zur Anzeige).

westerstede_huette_aussen

westerstede_huette_wohnzimmer

westerstede_huette_essbereich

westerstede_huette_schlafzimmer

Auf Entzug

Ich glaube nicht, dass wir das so geplant haben oder uns dazu gezwungen haben, aber wir waren total clean:

  • Kein Alkohol (nur eine Flasche Sekt an Silvester)
  • Kein Fernsehen
  • Kein Computer

Wir haben nichts vermisst und es ist eher ein bisschen erschreckend, dass man so selten auf diese Laster verzichtet.

Richtig entspannen

Dafür haben wir es uns anderweitig gut gehen lassen. Wir haben viel gelesen. Sehr viel! Romane aber auch ein kleines bisschen Fachliteratur. Es ist für viele unvorstellbar, im Urlaub auch noch so was zu lesen, ich habe damit kein Problem, da mir im Alltag oft die Ruhe dazu fehlt.

Wir haben viel gespielt. Meistens Scrabble. Wenn es draußen kalt ist und drinnen die Kerzen brennen ist dafür die perfekte Atmosphäre. Finde ich.

Und wir haben selbst gekocht. Gesund und gemütlich. An Weihnachten hatten wir noch einen Lebensmittelkorb abgestaubt und konnten einige Leckereien verwenden.

Zu guter Letzt hatte die Hütte in einem kleinen Nebengebäude eine Sauna. Was will man mehr?

Ausflüge in die Umgebung

Unser einziger größerer Ausflug ging nach Oldenburg. Neben dem Schlendern durch die Innenstadt stand das Horst-Janssen-Museum auf dem Programm. Außerdem haben wir in einem Café eine Kleinigkeit gegessen.

Vor Ort sind wir neben einer Fahrt zum Supermarkt nur einmal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Freundlicherweise hat der Vermieter uns diese geliehen. Damit haben wir die kleine Innenstadt erkundet.

westerstede_tina_fahrrad

Und einmal haben wir uns den Hund des Vermieters geliehen und haben diesen ausgeführt. Vielleicht hat er auch uns ausgeführt, damit wir neben dem ganzen Stubenhocken mal an die frische Luft kommen.

Fazit

Alle paar Jahre auf eine Silvesterparty verzichten und sich irgendwo in einer einsamen Hütte einnisten kann ich mir sehr gut vorstellen. Vielleicht ja auch mal in Skandinavien, wo die gemütlichen Holzhäuser und die Einsamkeit wahrscheinlich noch häufiger anzutreffen sind. Mal schauen. Dieses Jahr wird es Neuseeland sein. Ob es eine einsame Hütte sein wird, werde ich hier berichten. Stay tuned!

Auch wenn das schon nach Skandinavien aussieht, es ist die Hauswand der Hütte in Westerstede.

Auch wenn das schon nach Skandinavien aussieht, es ist die Hauswand der Hütte in Westerstede.

Ein Kommentar zu „Pampa statt Party: Silvester in einer einsamen Hütte in Norddeutschland

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