Nach der Weltreise: Wo war es denn am schönsten?

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Die Frage, die wir in den letzten Monaten am häufigsten gestellt bekommen haben, ist die danach, wo es uns am besten gefallen hat. Es hat uns zwar überall sehr gut gefallen und es gibt kaum Orte, die wir nicht mochten, aber tatsächlich können wir drei Orte – genauer gesagt zwei Länder und eine Stadt – nennen, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.

Neuseeland

In Neuseeland fing unsere Weltreise erst richtig an und wir hatten drei Monate Zeit für das Land. Wir haben die Nord- uns Südinsel besucht und viele Orte gesehen. Die unterschiedlichen Landschaften auf recht engem Raum sind sehr beeindruckend. Schneebedeckte Gletscher und Sandstrände sind teilweise nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

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Nicht weit von Auckland liegen die Waitakere Ranges. Von der Millionenstadt ist dort nicht mehr viel zu spüren.

Was wir aber am meisten in unsere Herzen geschlossen haben, sind die Menschen. Sie waren alle sehr herzlich und hilfsbereit und dabei kein bisschen aufgesetzt oder aufdringlich, einfach echt halt. Und sie strahlen eine besondere Entspannung aus bei allem was sie tun. Es scheint, als gestalteten sie ihr Leben etwas weniger verbissen, weniger auf den ökonomischen Erfolg ausgerichtet. Warum auch, sie haben hier alles, was sie zum Leben brauchen.

Wir konnten nur so viele Neuseeländer persönlich kennenlernen, weil wir häufig Privatunterkünfte über Airbnb gebucht hatten. Mehrfach haben wir uns das Haus oder wenigstens das Grundstück geteilt mit unseren Gastgebern. Und auch beim Trampen und den Gesprächen im Auto haben wir so manch interessanten Einblick in das Leben der Neuseeländer bekommen. So nah dran an den Menschen waren wir nicht in allen Ländern. In Australien haben wir uns beispielsweise einen Campervan geliehen und haben dadurch lange nicht so viele Menschen kennengelernt.

Hier noch einmal die Blogartikel, die in der Zeit in Neuseeland entstanden sind:

Chiang Mai, Thailand

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Eins der vielen hippen Cafés in Nimman, Chiang Mai

Thailand ist ein beliebtes Reiseziel, aber die meisten Reisenden denken dabei vor allem an Bangkok und die Inseln im Süden. Zwar besuchen auch viele die Stadt Chiang Mai im Norden des Landes, aber eher als „Zubrot“. Wir haben es genau andersherum gemacht. Wir haben fast unsere komplette Zeit in Thailand in Chiang Mai verbracht, insgesamt drei Monate.

Das besondere an der Stadt ist, dass sie trotz eines gewaltigen Zulaufs an Touristen und Expats, einen eigenen Charme behält. In vielen Bars und Restaurants mischen sich Einheimische und Fremde, und als Gast bekommt man das Gefühl, ein bisschen dazuzugehören. Die Freundlichkeit der Thais, unterstrichen durch die typische Dankesgeste mit den zusammengehaltenen Handflächen, bewirkt, dass man sich stets willkommen fühlt.

Beeindruckt hat uns vor allem das hippe Viertel Nimman. Mit coolen Cafés, Coworking Spaces und jeder Menge Gastronomie steht es trendigen Großstädten wie Berlin oder New York in nichts nach. Nicht weit von hier lag auch unsere Unterkunft.

Indien

Während wir in Indien waren und sich das Ende der Weltreise näherte, hatte ich ein bisschen Heimweh. Zwischendurch zählte ich schon die Tage, bis es für uns zurück nach Deutschland gehen würde. Es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick. Und doch ist dann ein besonderes Gefühl zu diesem Land entstanden. Warum?

Indien hat eine enorme Ausstrahlung. Ob du das Land magst oder nicht, ist fast unwesentlich, du nimmst in jedem Fall viele Eindrücke mit. Gerade das hat mich am Ende berührt, dass die Seele des Landes greifbarer ist, als anderswo. Vielleicht habe ich mittlerweile auch zu viele Bollywood-Filme gesehen und bin jetzt ganz verklärt, das will ich nicht ausschließen.

Traumhaft war in dem Fall das Essen. In keinem anderen Land haben wir eine so große Freude bei den Mahlzeiten empfunden. Nicht selten habe wir mittags vor einem noch halbvollen Teller gesessen und uns darüber gefreut, dass es ja später noch Abendessen gibt.

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Tempel-Elefant in Hampi

Indien polarisiert. Die einen lieben, die anderen hassen es. Wir haben unsere Reiseroute sehr vorsichtig und sorgfältig gewählt und wenige Orte in ausreichend Zeit besucht. So konnten wir das viele Positive des Landes erleben und genießen.

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