Tag 6 – Morgendlicher Küstenspaziergang und Fahrt nach Oakhurst

Den Morgen gestalten wir mit einer kleinen Wanderung an der Küste. Direkt am Campground geht es los.

Sich an solchen Schilder fotografieren zu lassen, ist sehr beliebt, vor allem an den Eingängen zu den National Parks. Wir haben das nur hier gemacht.

Sich an solchen Schildern fotografieren zu lassen, ist sehr beliebt, vor allem an den Eingängen zu den National Parks. Wir haben das nur hier gemacht.

Wir gehen zum Strand herunter und wieder hoch und dann die Küste Richtung Norden entlang. Es ist sehr schön hier, Blumen blühen und wir sehen schöne Vögel mit Irokesenfrisur und Eidechsen. Und haben immer wieder einen tollen Blick aufs Meer. Entgegen der Warnungen sehen wir kein Poison Oak. Der Weg ist kein offizieller Wanderweg und der Rückweg über die Straße ist nicht ganz so schön. Wer hier mehr wandern möchte, sollte sich http://www.hikinginbigsur.com/ ansehen.

big_sur_kueste

Zum Frühstück gibt es Kaffee, den wir bei Wal Mart gekauft haben. Und der ist wieder zu schwach. Wir nehmen in der Folgezeit einfach mehr Pulver und es funktioniert ganz gut. Aber wir werden uns diesbezüglich noch weiter steigern, in die Welt des Gourmet-Kaffees, um nicht zu viel zu verraten. Außerdem gibt es Müsli, solange man Milch hat ein sehr gutes Camping-Gericht.

Wir sorgen uns etwas um die Styroporkiste, denn das Eis ist etwas geschmolzen, der Plastiksack nicht dicht, und es steht Wasser in der Kiste. Wir fragen uns, ob Styropor dicht ist und ich finde dazu widersprüchliche Aussagen. Zunächst gießen wir die Kiste regelmäßig aus und trocknen sie, wenn wir sie nicht brauchen. Wir werden später noch ein bessere Lösung finden.

Die Freundlichkeit der Amerikaner ist beeindruckend und es gab wenige Ausnahmen. Eine erfolgt, als wir losfahren wollen und ein riesiger Stein vor unserem Auto liegt. Der Stein ist zu groß, als dass wir am Vorabend darüber gefahren sein könnten. Es stellt sich heraus, dass wir falsch geparkt haben und der Host uns das auf seine Art mitteilen wollte. Jeder Zeltplatz hat einen asphaltierten Platz für den Wagen und wir haben auf dem normalen Untergrund geparkt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Host („Are you the guy who parked on the dirt?“) und einer Entschuldigung unsererseits fahren wir Richtung Oakhurst.

Wir testen unseren 12-Volt-USB-Charger für den Zigarettenanzünder im Auto. Der funktioniert zwar, aber schafft es nicht das Tablet aufzuladen, vor allem wenn GPS aktiv ist. Er schafft es allenfalls den Stromverbrauch zu senken. Ohne GPS und mit ausgeschaltetem Gerät lädt er. Ein Smartphone damit zu laden ist wesentlich einfacher.

Wir stellen fast, dass Tankstellen, die direkt nebeneinander liegen, unterschiedliche Preise haben. Auch unterscheiden sich die Preise in verschiedenen Orten. Ist ja wie in Deutschland und wir versuchen, ein Gefühl zu entwickeln, wann wir tanken, um nicht den schlechtesten Kurs zu bezahlen. In Städten ist es gut, in der totalen Pampa eher schlecht. Auf dem Freeway auch nicht so gut.

Wir machen nochmal Halt, um in Fresno in einem Raw-Food-Café (mittlerweile geschlossen) Kaffee zu trinken. irgendwie eine bescheuerte Idee, wie sich rausstellt, denn der Kaffee wird hier gemäß der Raw-Food-Regeln zubereitet, also nicht gekocht. Wir bekommen einen Eiskaffee mit Kaffeepulver drin. Ist irgendwie komisch, auch wenn nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört. Schmeckt auf jeden Fall nach Kaffee.

Das Café haben wir nicht direkt gefunden, da die App keine Hausnummern kennt. Mithilfe des Smartphones und Google Maps kommen wir aber zurecht.

Im Gegensatz zum Vorabend kommen wir sehr zeitig auf dem High Sierra RV & Mobile Park in Oakhurst an. Wir sind jetzt praktisch von den Toren des Yosemite National Park. Den Platz hatten wir bereits von Deutschland aus reserviert. Er hat alles was man braucht: Dusche, Strom und sogar WLAN. Nach einer Dusche fühlen wir uns wieder frisch und essen die restlichen Wraps.

Unser kleines Reich für eine Nacht

Unser kleines Reich für eine Nacht

Kosten
Kaffee 6 $
Tanken 70 $
Zeltplatz 27 $

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