Meine Auspackliste: die bessere Packliste

Was man für eine Weltreise einpackt, ist eine Sache. Was man aber wieder mitbringt, was sich also während der Reise bewährt hat, eine ganz andere. Nicht selten passiert es unerfahrenen Weltenbummlern, dass sie vor Reisebeginn die falschen Entscheidungen treffen und dann während der Reise Dinge nachkaufen oder entsorgen müssen.

Daher lohnt sich ein Blick auf die Auspackliste: Was ist denn am Ende der Reise noch drin im Gepäck? Was davon war am Anfang auch schon da?

In meinem Fall deckt sich das zu einem großen Teil. Viele Dinge habe ich also über komplette 11 Monate mit mir herumgetragen. Hier meine Packliste „reviewed“:

 Kleidung

klamotten_weltreise

Mitgenommen habe ich:

  • 8 Boxer-Shorts
  • 8 Paar Socken (5 x schwarze Sportsocken, 3 x Sneakersocken)
  • 6 T-Shirts
  • 2 Longsleeves
  • 1 Jeans (recht dünn)
  • 1 kurze Hose (zu wenig, s.u.)
  • 1 Badehose
  • 1 Wohlfühl-/Schlafhose, notfalls lange Unterhose
  • 1 Fleece-Jacke
  • 1 Regenjacke
  • 1 Halstuch

Die Kleidung war auch in Taiwan und beim Tongariro-Crossing in Neuseeland warm genug. Selbst bei der Ankunft in Deutschland Ende Oktober musste ich nicht frieren. Die Fleece-Jacke kombiniert mit der Regenjacke waren ein guter Schutz.

Mit nur einer Jeans kam ich gut aus, auch wenn diese am Ende ziemlich zerschlissen war. Nur eine kurze Hose war hingegen zu wenig, denn in den heißen Ländern lässt sich nicht vermeiden, dass die Kleidung Schweiß aufnimmt und häufiger gewaschen werden muss.

Die Jeans hat so gerade überlebt, jetzt hat sie aber ausgedient.

Die Jeans hat so gerade überlebt, jetzt hat sie aber ausgedient.

Das einzige, was ich während der Reise gekauft habe, sind T-Shirts, entweder weil ich sie schön fand, oder ich meinen Bestand ausbessern musste. Denn in Laos passierte es uns, dass mehrere Kleidungsstücke von einem Waschservice gebleicht zurückkamen und dadurch unbrauchbar waren.

Mit meiner Kleidung war ich ganz selten mal underdressed. Das lässt sich verkraften und die wenigen Fälle rechtfertigen kein Extra-Dress.

Schuhe

schuhe_weltreise

Ich hatte zwei Paare Adidas Spezial im Gepäck. In Taiwan zu Beginn der Reise habe ich mir noch ein Paar Flip-Flops gekauft. In den heißen Ländern habe ich die Schuhe kaum mehr getragen. In Neuseeland war ich aber froh, zwei Paare dabei zu haben.

Am Ende waren diese Schuhe kaputt. Trotzdem bin ich froh, dass sie einiges mitgemacht haben, vor allem Wandern und Joggen.

Am Ende waren diese Schuhe kaputt. Trotzdem bin ich froh, dass sie einiges mitgemacht haben, vor allem Wandern und Joggen.

Kulturbeutel

kulturbeutel_weltreise

  • Kulturbeutel zum Aufhängen
  • Zahnbürste, Zahnpasta. Die Schutzkapsel habe ich dann doch nicht mehr verwendet.
  • Duschgel
  • Deo
  • Haargel
  • Bartschneider + Ladegerät, ich nehme keinen Rasierer mit
  • Nagelknipser, Nagelpfeile, Pinzette
  • Ohrenstöpsel
  • Rei in der Tube
  • Aspirin (Tina hat noch mehr Reiseapotheke)
  • After-Sun-Lotion (Sonnencreme hat Tina)

Überflüssig war das Rei in der Tube, das ich nach dem erstmaligen Gebrauch im Hostel vergessen habe. Es gab überall Waschmaschinen oder günstige Laundries und für die wenigen Handwäschen geht auch Shampoo.

Technik: Laptop, Smartphone, Kamera und Zubehör

technik_eingepackt

Meine Technik. Eingepackt…

... und ausgepackt.

… und ausgepackt.

Mein MacBook Air 13“ und die Neoprenhülle von be.ez waren die richtige Wahl. Sie haben ohne einen Kratzer die Reise überlebt. Dasselbe gilt für mein Smartphone, ein Nexus 5, das durch eine Filzhülle gut geschützt war. Auch die Panasonic Lumix LX3 lebt noch.

An Zubehör hatte ich Folgendes mit:

Mein System, alle Kabel und Kleinteile noch einmal extra zu verpacken, hat sich bewährt. Ich war nie gefrustet von Kabelsalat oder weil ich etwas nicht finden konnte.

Taschen und Rucksäcke

pacsafe_daypack_kompressionsbeutel

Mein Reiserucksack Quechua Symbium Access 70+ hat die Reise gut überstanden. Ich sehe daher keinen Grund, warum man das doppelte für einen Markenrucksack ausgeben muss. Das Pacsafe hat uns stets ein sicheres Gefühl gegeben. Wir hatten Glück und wurden nie bestohlen.

Sonstiges

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  • Dokumente: Reisepass, Personalausweis, Führerschein + int. Führerschein, Bahnticket, Flugticket, Impfpass, EC-Karte, Kreditkarte, Passbild, Bargeld, laminierter Nachweis der Langzeit-Auslandskrankenversicherung von HanseMerkur
  • TAN-Generator für Online-Banking
  • Mein Reiseportmonee Pirate No. 1 von Capt’n Sharky
  • Zwei Bücher, die ich tauschen werde, wenn ich sie gelesen habe
  • Zeige-Wörterbuch mit Bildern, um Sprachprobleme zu umgehen. Nettes Gimmick, aber doch selten eingesetzt.
  • Survival-Kit bestehend aus Taschenmesser, Näh-Set, Schnur
  • Schnelltrocknendes Microfaserhandtuch
  • Sonnenbrille
  • Stoffhut
  • Jutebeutel
  • Plastiktüten mit Zipper

Das einzige, was ich noch während der Reise hinzugefügt habe, sind ein paar Wäscheklammern. Der Rest hat sich bewährt. Bücher habe ich entweder getauscht über öffentliche Bücherregale in Hostels oder Cafés oder mir neue gekauft.

In meinem Gepäck waren noch zwei Glücksbringer. Uns ist nicht passiert. Eine kurze Krankheit in Indien war der einzige gesundheitliche Zwischenfall, mit Kriminalität hatten wir während der 11 Monate nichts am Hut.

Hier geht es zur ursprünglichen Packliste: Meine Packliste für die Weltreise

Ein Kommentar zu „Meine Auspackliste: die bessere Packliste

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