Tag 16 – Im Touridorf vor dem Bryce Canyon

Wir machen uns auf in Richtung Bryce Canyon. Irgendwie haben wir noch den Ort Tropic im Kopf, vermutlich aus Erzählungen von Freunden. Wir fahren dorthin, um hier ein Motel zu mieten. Wir wollen nochmal eine richtige Matratze. Der Ort ist klein. Und nicht attraktiv. Es gibt nur ein paar Motels, keine netten Cafés, vielleicht ein Fastfood-Restaurant, ich weiß es nicht mehr genau.

Wir gehen in das Motel „Bryce Pioneer Village“ um uns zu informieren. Die Bedienung ist sehr freundlich und gibt uns zwei Schlüssel, damit wir uns sowohl eine Cabin als auch ein Zimmer ansehen können. Ein wichtiger Tipp: Wenn man Preise erfragt, immer fragen, ob die Tax enthalten ist, oder besser noch, nach dem finalen Preis fragen. Denn häufig werden die Preise ohne Tax genannt, damit sie attraktiver wirken.

Uns haut das Ganze nicht vom Hocker. Wir erwägen, uns noch ein zweites Motel anzusehen, fragen uns aber dann, was wir überhaupt hier wollen und setzen die Fahrt fort.

Wir fahren nach Bryce Canyon City. Wären wir nicht so viel in der Natur gewesen, wären wir wahrscheinlich etwas angewidert gewesen vom Angebot hier. Mittelmäßige Restaurants, viele Souvenirläden und eine abendliche Country-Show mit Saalambiente. Außerdem sehr überschaubar. Aber uns tut ein bisschen „Zivilisation“ recht gut. Wir wollen im Bryce Canyon Grand Hotel nach Preisen fragen, lassen das aber, nachdem wir das Foyer gesehen haben. Nicht unsere Preisklasse. Wir finden aber einen Flyer des Campingplatzes „Ruby’s Inn RV Park and Campground“, der Cabins im Angebot hat.

Wir fahren rüber, fragen nach und tatsächlich ist für eine Nacht eine Cabin frei. Die Cabin ist ein kleines Blockhaus, abschließbar, mit Strom und einem Etagenbett in Queensizegröße. Angeblich soll es in den Cabins auch WLAN geben, der Empfang ist aber miserabel. Gutes WLAN gibt es scheinbar nur in Rezeptionsnähe, definitiv ein Minuspunkt, da es uns anders angepriesen wurde. Zweiter Minuspunkt sind die schlechten Matratzen und ein Laken zum Zudecken wäre auch nett gewesen. Aber es gibt einen Pool, den wir nutzen. Duschen sind separat. Beides ist per Türcode zugänglich wovon wir zwei Tage später noch profitieren werden.

cabin

Wir laufen durch das Dorf und schauen uns alles an (ja, wirklich alles, wie gesagt, das ist recht überschaubar hier). Es fährt eine Bummelbahn, die die Gäste zur Country-Show abholt. Auf Einladung des Fahrers und gegen ein Trinkgeld fahren wir ein paar Meter mit. Auf die Frage, wo wir herkommen und unsere Antwort „Germany“ erfahren wir, dass der Fahrer ein Freund von Thomas Gottschalk ist. Ja, Mensch, was man nicht alles erlebt in Bryce Canyon City.

Der Trabi ist übrigens von "Drehorgel-Rolf" (http://www.d-rolf.com/fotogalerien/galerie.php?id=2)

Der Trabi ist übrigens von „Drehorgel-Rolf“ (mehr dazu unter http://www.d-rolf.com/fotogalerien/galerie.php?id=2)

Wir essen im Ruby’s Inn Canyon Diner eine Pizza und trinken einen Smoothie (zumindest haben die den so genannt). Das Ambiente ist eher bescheiden.

Kosten
Fastfood 17,50 $
Cabin 62 $

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