Tag 13 – Fotomotive am Grand Canyon und Autofahrt zum Zion National Park

Wir stehen auf und fühlen uns gut. Aber die Temperatur steigt schnell. Um 9 Uhr sind es bereits 30°.

Was lange währt, wird endlich gut. Endlich schmeckt der selbstgekochte Kaffee wie zu Hause

Was lange währt, wird endlich gut. Endlich schmeckt der selbstgekochte Kaffee wie zu Hause

Wir fahren noch ein paar Spots mit Blick auf den Grand Canyon Richtung Osten an und machen dabei ein paar Fotos. Eine Pause machen wir am Desert View, wo es Shops, ein Restaurant, viele Touristen und einen Aussichtsturm gibt. Von Turm aus erlangt man allerdings keine großartig andere Sicht als vom Boden aus.

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Wir fahren weiter und uns wird bewusst, dass die Fahrt zum Zion National Park lang sein wird. Wir überlegen, ob es eine Alternative gibt und wollen nach Page fahren und am Lake Powell campen. Angeblich soll man dort an manchen Stellen sogar wild gratis wild campen können. Und die Strecke dorthin wäre kürzer als direkt zum Zion zu fahren. Wir haben auch noch genug Zeit bis zur Abreise, so dass ein Zwischenstop ok ist.

Wir erreichen am Marble Canyon einen neuen Hitzerekord: 113°F = 45°C. Wenig später sehen wir ein Schild, dass die Strecke, die wir nach Page fahren wollen, gesperrt ist. Der Umweg bedeutet fast 40 Meilen extra. Unser Plan, durch den neuen Plan weniger Auto zu fahren, scheint zu kippen. Zudem haben wir noch keinen konkreten Plan, wo wir das Zelt am Lake Powell aufschlagen würden.

Wir schwenken wieder um zum originalen Plan und fahren nun doch Richtung Zion Nation Park. Dort haben wir uns den South Campground (FCFS) zum Übernachten ausgeguckt.

Wir fahren erneut einen Scenic Drive. Man kann sich natürlich auf die Reise vorbereiten und sich solche Straßen bewusst heraussuchen. Unsere Erfahrung ist aber, dass man sie hier und dort ohnehin fährt. Wir fahren eine tolle Strecke mit weiten Landschaften, umsäumt von Bergen. Die Sicht ändert sich ständig und wir bekommen immer wieder neue Eindrücke .

In Kanab machen wir Pause bei McDonalds. Gehört doch zum Pflichtprogramm, in den USA einmal bei McDonalds gewesen zu sein. Es gibt hier im Gegensatz zu Deutschland keinen vegetarischen Burger. Dafür aber WLAN. Das wird hier noch explizit erwähnt, es scheint aber generell für alle Filialen zu gelten. In Las Vegas haben wir später bei McDonalds WLAN, ohne dass das explizit angepriesen wird.

Auf einem Fernseher kommt ein Wetterbericht mit Temperaturen für den nächsten Tag. Death Valley 122°F. Das sind glatte 50°C. Puh! Da haben wir ja noch richtig Glück gehabt bei unserer Durchfahrt.

Wir überlegen, in Kanab zu bleiben und hier auf einem Zeltplatz zu übernachten. Wir machen uns per WLAN schlau, aber die beiden Plätze sprechen uns nicht an.

Wir kaufen wieder ein, diesmal bei Glazier’s Family Market. Während in Kalifornien ein Plastiktütenverbot besteht, begegnet uns hier ein klassisches Bild: Nachdem die Waren gescannt werden, verteilt ein Junge sie in mindestens fünf Plastiktüten.

Wir kommen erst um 19 Uhr am Zion National Park an. Kurz vor dem Eingang sehen wir einen kommerziellen Campground (Zion Mountain Ranch). Nachdem wir am Eingang des National Parks vom Ranger hören, dass der South Campground voll ist (es ist Freitag), fahren wir wieder dorthin zurück.

Der Platz ist ok, vor allem hat er eine Dusche, auf die wir uns freuen. Dem Zeltplatz angeschlossen ist ein Shop mit integriertem Restaurant. Ich schau mich dort nach Bier um, aber es gibt hier keins. Dafür riesengroße Pizza. Wir machen allerdings Gebrauch von unserem jüngsten Einkauf.

Bezüglich des Eis, was immer wieder schmilzt und dessen Schmelzwasser eventuell durch das Styropor entweichen könnte, kommt uns an diesem Tag die rettende Idee: Wir schneiden eine der großen Wasserflaschen (1 Gallone) auf und benutzen von nun an die Flasche als Gefäß für das Eis. Wir stellen die Flasche in die Styroporbox und legen die Lebensmittel drum herum.

Kosten
Tanken 30 $
McDonalds 12 $
Glazier’s Family Market 32 $
Zeltplatz 21 $

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