Dunedin – Studentenstadt, keine Pinguine und neue Freunde

Unsere Unterkunft auf dem Maori Hill

Von der Natur ging es in die Stadt. Nach unserem Aufenthalt in Wanaka stand Dunedin auf dem Programm. Dunedin ist Neuseelands Studentenstadt, als langjähriger Münsteraner freute ich mich schon auf unseren Aufenthalt hier.

Wir wohnten über Airbnb im Haus von Christie und Dan im Stadtteil Maori Hill. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Christie und Dan sind super nett und versprühen stets gute Laune. Während unseres Aufenthalts waren auch Rosana und Thiago aus Brasilien hier untergekommen. Schnell stellte sich heraus, dass wir viel gemeinsam haben. Die beiden reisen zu zweit und arbeiten von unterwegs aus mit ihren Laptops – so wie wir. Thiago ist – wie ich – Softwareentwickler und wir beschäftigen uns sogar mit ähnlichen Themen. Das Wohnzimmer von Christie und Dan glich bald einem Coworking-Space.

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Am zweiten Tag nahmen Christie und Dan uns alle mit zum Strand und wir machten dort einen kleinen Spaziergang.

Urbane Unternehmungen

Dunedin hat einiges zu bieten. Auf unseren Streifzügen durch die Stadt landeten wir im Otago Museum. Uns interessierte besonders der Discovery World Tropical Forest. Dabei handelt es sich um ein riesiges Schmetterlingshaus mit tropischen Pflanzen und entsprechendem Klima. Zu Hunderten schwirrten die bunten Falter um uns herum. Manchmal setzen sie sich sogar auf uns. Wir mochten am liebsten die Blauen (eventuell weicht der korrekte zoologische Terminus geringfügig ab), die waren aber so schnell, dass es uns nicht möglich war, sie zu fotografieren.

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Reizvoll an Dunedin ist die Architektur, die schottisch geprägt ist. Markant sind die dunklen Steine, die beim Bau verwendet wurden. Ein Highlight ist der Bahnhof.

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Unsere Lust auf moderne Kunst haben wir in der Dunedin Public Art Gallery gestillt. Das Museum beherbergt auch ein gemütliches Café. Eine weitere Empfehlung für Dunedin ist der Wochenmarkt am Samstag. Und wer’s actionreich mag, kann sich in der Megazone beim Laser Tag abreagieren.

Otago Pensinsula – Pech mit dem Wetter auf der Suche nach Pinguinen

Zusammen mit Rosana und Thiago haben wir uns ein Auto gemietet, um auf die Otago Pensinsula zu fahren. Diese Halbinsel ist für ihre Pinguine (Gelbaugenpinguine und Zwergpinguine) und Albatrosse bekannt. Wir wollten unser Glück an der Sandfly Bay versuchen. Auf dem Hinweg regnete es und wir warteten im Auto, bis der Regen aufhörte. Bis runter zum Strand haben wir es dann sogar geschafft, wir wurden aber vom wiedereinsetzenden Regen, starken Wind und Hagel zur sofortigen Rückkehr gezwungen. Eine Dusche hätte uns nicht anders aussehen lassen. Die einzige ausstehende Mission des Tages war nur noch, wieder trocken zu werden.

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Schöne Bilder gab es nur auf dem Hinweg.

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Eine Minute später fing es an zu hageln. Autsch!

 

Spazieren im Ross Creek

Die Entschädigung für die geplatzte Pinguin-Suche folgte am darauffolgenden Tag: The Woodhaugh Gardens Trail, ein wunderschöner und abwechslungsreicher Rundwanderweg durch ein Gebiet namens Ross Creek.

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Nicht nur hier haben wir uns mit Rosana und Thiago gut verstanden. Innerhalb weniger Tage sind sie uns ans Herz gewachsen. Wir verabredeten, uns in Christchurch wieder zu treffen.

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