Auckland: Wohnen im Hostel / Ausflüge nach Ponsonby, Rangitoto und zum Farmer’s Market

Ankunft in Auckland

Der Anflug auf Auckland war bereits ein Knaller. Die Maschine flog einen riesigen Bogen um Auckland herum, als wenn man uns kurz zeigen wollte: Das habt ihr vor euch in den kommenden Wochen. Ausgefranste Küsten, Hügel, Berge und Vulkane und alles in grün. Wir freuten uns riesig.

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Nach der Landung sind wir durch den Zoll und Tina musste trotz der Einfuhr taiwanesischen grünen Tees nicht ins Gefängnis (kleiner Scherz, tatsächlich musste sie aber den Tee deklarieren, da die Neuseeländer sehr streng sind, was die Einfuhr von Lebensmitteln und allerlei organischen Dingen betrifft). Mit dem Bus sind wir dann zum Hostel gefahren.

Oaklands Lodge Backpacker Hostel

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Die nächsten sechs Tage haben wir im Hostel Oaklands Lodge gewohnt. Das liegt direkt neben dem Mount Eden im gleichnamigen Stadtviertel, ca. 15 Minuten mit dem Bus vom CBD (Central Banking District = Downtown) entfernt. Das Hostel ist sehr gemütlich, zu den Gemeinschaftsräumen zählen eine geräumige Küche, ein Esszimmer und ein Fernsehzimmer mit Leseecke. Außerdem steht allen ein Garten mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Es gibt WLAN (die ersten 200 MB gratis, darüber hinaus kann man günstig weitere Übertragungsmengen kaufen) und eine Waschmaschine. Unser Zimmer war ein Doppelzimmer, das Bad haben wir uns mit den anderen Gästen geteilt. Wir waren zufrieden, denn wir hatten alles was wir brauchten.

Kleine Anmerkung: Wir hatte bereits gelesen, dass sehr viele Reisende in Neuseeland aus Deutschland kommen. Im Hostel bestätigte sich das. Gefühlt die Hälfte der Gäste kam aus Deutschland oder aus dem deutschsprachigen Raum, wie die beiden netten Österreicher, die wir kennengelernt haben.

Eine alte Bekannte und neuseeländische Preise

Am nächsten Morgen gingen wir erstmal frühstücken. Für einen leckeren Kaffee und einen Bagel haben wir über 30 NZD, also umgerechnet 20 Euro bezahlt. Wir nahmen uns vor bei nächster Gelegenheit einzukaufen, um uns selbst versorgen zu können.

Abends haben wir dann Katrin, eine Schulfreundin von Tina, und ihren Freund getroffen. Die beiden leben in Auckland. Neben dem schönen gemeinsamen Abend bekamen wir viele Informationen über das Leben in Neuseeland und wertvolle Tipps für unseren Aufenthalt in Auckland und auf der Nordinsel.

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Wir gingen gemeinsam essen und spätestens jetzt hatten wir begriffen, dass hier alles ein bisschen teurer ist. Für ein paar Tapas und ein Getränk legten Tina und ich fast 50 Euro hin. Ich nahm mir vor, nicht mehr in Euro umzurechnen, sondern ein Gefühl für die Währung vor Ort zu bekommen, so dass ich im neuseeländischen Sinn zwischen günstig und teuer unterscheiden kann.

Einkaufen im Countdown

Fußläufig vom Hostel entfernt (ca. 15-20 Minuten) liegt ein großer Supermarkt, der sich Countdown nennt. Dieser und die anderen Märkte der Countdown-Kette haben aus Konsumentensicht traumhafte Öffnungszeiten, es wird praktisch nicht zwischen Wochentagen und Sonntagen unterschieden, manche Läden haben gar rund um die Uhr geöffnet. Wir haben uns erstmal ordentlich eingedeckt und sind mit 20 kg (darunter 12 Liter Mineralwasser) zum Hostel zurück.

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Ein Land, in dem Avocados wachsen. Yummy!

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Mount Eden und der Blick auf die Skyline

Am Nachmittag sind wir dann auf unseren Hausberg, den Mount Eden. Der ist, wie wir erst oben gemerkt haben, ein erloschener Vulkan. Mount Eden ist die höchste Erhebung in Auckland und bietet einen tollen Blick auf die Skyline mit dem Sky Tower.

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Schlendern durch Ponsonby, Kaffee trinken und arbeiten

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Mit diesen Murals wurden wir an der Ponsonby Road empfangen.

Ponsonby wurde uns als hippes Viertel empfohlen, das neben netten Cafés auch einiges Kreatives zu bieten hat. Einen ähnlichen Ruf hat Parnell. Wie schlenderten die Ponsonby Road rauf und runter und es war wirklich ganz schön. Wir haben versucht Backpacking-kompatible Weihnachtsgeschenke für uns zu finden und uns für ein Stündchen im Café mit WLAN niedergelassen und gearbeitet.

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Den Sky Tower sieht man von überall. Er ist das höchste Gebäude der südlichen Halbkugel.

Über die Karangahape Road und einen Boxenstopp im schönen Alleluya Café (erneut WLAN + Arbeiten) sind wir dann über die Haupteinkaufsstraße Queen Street zum Fähranleger gelaufen und schließlich von dort aus mit dem Bus zum Hostel gefahren. Wir lieben das Erkunden von Städten zu Fuß.

Vulkaninsel Rangitoto

Am folgenden Tag stand Rangitoto auf dem Programm, eine Vulkaninsel, die man per Schiff in 25 Minuten von Auckland aus erreichen kann (Anbieter ist Fuller. Preis: 29 NZD pro Person).

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Blick von Rangitoto auf Auckland

Auf Rangitoto kann man sehr schön wandern. Die einfachste Wanderstrecke geht vom Fähranleger bis zum Gipfel und wieder zurück. Das dauert pro Weg ungefähr eine Stunde. Die Insel ist bekannt für seine Pōhutukawa-Bäume, die um die Weihnachtszeit in kräftigem Rot blühen.

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Die Wanderung war sehr schön, denn zwischendurch geht es über abwechslungreiche, vom Vulkangestein gezeichnete Wege.

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Farmer’s Market La Cigale

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Eine Alternative zum Supermarkt bieten die Farmer’s Markets, die lokal angebautes Obst und Gemüse verkaufen. Wir sind mit dem Bus zum La Cigale gefahren, da dieser hier als bester Farmer’s Market angepriesen wurde. Wir haben unsere Vorräte zu moderaten Preisen aufgebessert. Wer will kann hier auch richtig schlemmen, denn ein Teil des Marktes findet in einer überdachten Halle mit vielen Essensständen statt.

Abreise

Und plötzlich war unser Aufenthalt in Auckland schon um. Wir waren aber nicht voller Wehmut sondern voller Vorfreude auf unser nächstes Quartier, eine kleine Hütte eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt. Mittlerweile sind wir hier angekommen und so viel sei verraten: Es ist richtig schön!

4 Kommentare zu „Auckland: Wohnen im Hostel / Ausflüge nach Ponsonby, Rangitoto und zum Farmer’s Market

  1. Sebe

    Nachträglich alles Liebe zu Weihnachten! Hütte im Wald klingt toll. Sind gespannt auf den nächsten Bericht. Wünschen Euch noch ganz viel Spaß! Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!

    Antworten
    1. Rahel

      Hey ihr Lieben,
      ich freu mich dass es euch gut geht!
      Ich wünsche euch einen tollen Start in´s neue Jahr und weiterhin eine schöne Reise !!!
      Knutschi,
      Rahel

      Antworten
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