Tag 1 – Abflug Düsseldorf, Ankunft San Francisco

Dieser Tag ist aufgrund der Zeitverschiebung etwas länger. Frühmorgens stehen wir auf, um 4.30 Uhr. Das ist nicht unsere Zeit. Wir haben daher schon am Vorabend geduscht und gepackt. Um wach zu werden gibt es zwei Kaffee. Wir ziehen Stecker aller Geräte bis auf Telefon und Kühlschrank und bringen den Müll runter.

Es ist auch in Deutschland sehr warm und wir gehen in Pullovern aus dem Haus. Die Zeit ist so gewählt, dass wir einen ordentlichen Sicherheitspuffer haben. Alles läuft gut, auf der Strecke von Essen zum Düsseldorfer Flughafen gibt es keine Ausfälle oder Verspätungen. Wir sind 3 h zu früh am Flughafen. Egal, besser so, als vor einer solchen Reise Stress zu haben. Das passiert uns häufig genug. Aufgeregt sind wir trotzdem, aber die sorgfältige Planung hält es in Grenzen. Wir nutzen die Zeit für ein Frühstück.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng. Wir werden am Schalter von Delta interviewt. Ich komme sogar nochmal kurz vor dem Einsteigen in den Genuss einer zweiten Untersuchung meines Handgepäcks. Aber alles in allem sind die Leute sehr freundlich.

Der Komfort bei Delta Airlines ist nicht so toll. Wir hatten noch unseren Flug mit Lufthansa nach New York im Kopf: Jeder hat einen eigenen Fernseher mit Filmen und Entertainment. Hier gibt es nur zentrale Fernseher. Wahrscheinlich ist der Flug etwas günstiger als mit Lufthansa. Wenn wir aber zukünftig für teueres Geld mit Lufthansa fliegen, dann werden wir sagen: Wenigstens hat jeder seinen eigenen Fernseher.

Die Buchung über STA Travel hat seine Vorteile. Wir haben gute Plätze, zu zweit in der Zweierreihe am Fenster, und unser Wunsch nach vegetarischem Essen ist der Airline bekannt.

Über den Wolken...

Über den Wolken…

Wir haben uns vorher ein bisschen mit dem Thema Jetlag befasst. Wir beherzigen die Tipps, die wir gelesen haben, stellen die Uhren auf den Zielort ein und schlafen möglich nicht im Flieger. Ziel ist es, bis zur lokalen Schlafenszeit des Zielortes durchzuhalten.

Wir steigen in Atlanta um. Dort müssen wir zunächst durch die Kontrolle der Homeland Security. Es läuft reibungslos, nur bei der Frage, ob wir privat oder in einem Hotel wohnen, gerate ich ins Stocken. Denn Airbnb passt ja irgendwie in beide Kategorien. Dann holen wir unser Gepäck ab und geben es an einem speziellen Schalter für Anschlussflüge wieder auf (auf dem Rückflug müssen wir das nicht und das Gepäck wird automatisch weitergeleitet). Der Flughafen hat das größte Passagieraufkommen der Welt (laut Wikipedia waren es 95.486.697 Passagiere im Jahr 2012). Nach der Sicherheitskontrolle fahren wir innerhalb des Flughafens mit einem Zug, ich bin beeindruckt. Wir haben in Atlanta 2 h Aufenthalt, die ausreichend sind.

Der Anschlussflug ist nicht so gut. Es gibt kein Essen und Filme oder Serien zu schauen (diesmal auf eigenem Monitor) kostet Geld.

Am Flughafen in San Francisco zahlen wir 5 $ für eine Flasche gewöhnliches Mineralwasser. Ansonsten geht alles superschnell und wir sind ein wenigen Minuten mit Gepäck aus dem Flughafen. Sarah von unserer Airbnb-Location holt uns ab. Und auch in der Wohnung werden wir von Sarah und Lauren sehr herzlich empfangen. Die beiden zeigen uns unser Zimmer und die Wohnung, erklären uns ein paar organisatorische Dinge und servieren ein kühles Bier und ein kleines Mahl.

san_francisco_bett

Unser Bett für die nächsten vier Tage

Nach einer Dusche geht es nochmal raus. Wir machen einen kurzen Spaziergang am Dolores Park vorbei.

Der Dolores Park und die Skyline

Der Dolores Park und die Skyline von „The City“

Im Gästezimmer steht ein Laptop und es gibt WLAN in der ganzen Wohnung. Den Laptop nutze ich, um die AT&T-SIM-Karte zu aktivieren. Dabei gebe ich San Francisco als Area und die Adresse von Sarah & Lauren als meine Adresse an. Guthaben laden klappt allerdings noch nicht. Wir nehmen uns vor einen AT&T-Store aufzusuchen.

Und noch mehr Platz nur für uns, auf dem Schreibtisch ein altes MacBook als Gästecomputer

Wir fallen ins Bett. Bezüglich des Jetlags haben wir unser Ziel erreicht. Es ist nach 21 Uhr am Zielort.

Kosten
Frühstück 15 €
Wasser 7,50 €
Chips und Wasser am Flughafen 8 $
Unterkunft 95 $

3 Kommentare zu „Tag 1 – Abflug Düsseldorf, Ankunft San Francisco

  1. Linda Schreiber

    Hallo Björn, hallo Tina,

    heute erst bin ich auf euren Blog gestoßen und habe mich gerade ganz begeistert durch viele eurer Posts aus aller Welt gelesen. Schön, dass ihr wohlbehalten wieder da seid! Da mein Mann Steffen und ich Ende Juni für 5 Wochen in die USA fliegen und wir ebenfalls mit einer Airbnb-Unterkunft in San Francisco starten, frage ich mich gerade: Was habt ihr der Homeland Security denn eigentlich geantwortet, als es hieß: privat oder Hotel? Gab es da irgendwelche Probleme?

    Liebe Grüße aus Oberhausen

    Linda

    Antworten
    1. Björn Weinbrenner Artikelautor

      Hallo Linda!

      Wir wissen es nicht mehr ganz genau, vielleicht haben wir sowas wie Bed & Breakfast gesagt. Airbnb ist schwierig, denn es macht wenig Spaß, in so einer Situation einem Beamten zu erklären, was das ist.

      Gruß
      Björn

      Antworten
      1. Linda Schreiber

        Ok, danke! Wahrscheinlich werden wir dann auch sowas in der Art sagen. Bei den freundlichen Beamten möchte man ja nicht länger als unbedingt nötig am Schalter stehen. 😉 Obwohl – ich hatte auch schon mal nen Netten!
        Gruß
        Linda

        Antworten

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