3 Tage in Prag: Tipps zu Unterkunft, Sehenswürdigkeiten, Speis und Trank

Gastbeitrag von Tina

Im Oktober habe ich gemeinsam mit meiner Cousine für drei Tage die Metropole an der Moldau besucht. In meiner Erinnerung sind die prächtigen Jugendstil-, Barock- und Gotikfassaden in goldenes Licht getaucht. Trotz Großstadtflair strahlte Prag auf mich eine gewisse Wärme und Gemütlichkeit aus. Was für eine schöne Stadt!

Im folgenden findet ihr ein paar persönliche Prag-Empfehlungen und Tipps rund um Anreise, Unterkunft, Fortbewegung, Sightseeing und Gastronomie.

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Anfahrt

Von Berlin ist man in weniger als vier Stunden mit dem Auto in Prag. Wir haben das Angebot von www.mitfahrgelegenheit.de und www.blablacar.de genutzt. Eine einfache Fahrt kostet ungefähr 20 Euro. Man findet normalerweise auch noch einen Tag vor der Abfahrt einen freien Platz und kann so wunderbar spontan aufbrechen. Wir haben sogar noch nette Mitfahrer aus Prag kennengelernt.

Unterkunft

Unsere Unterkunft in Prag, das Hostel Sir Toby’s, kann ich sehr empfehlen. Das Hostel ist super organisiert, sauber und aufgeräumt, die Einrichtung ist durchdacht und man erkennt die Liebe zum Detail der Besitzer. Eine Nacht im ansprechenden und großzügigen 6-Zimmer-Schlafsaal (Einzelbetten, keine Hochbetten) hat uns umgerechnet nur 11 Euro gekostet. Das Personal ist sehr nett und hilfsbereit. Im Kellergewölbe befinden sich eine Küche, eine Bar und gemütliche Aufenthaltsräume. Es gibt mehrere Computer und kostenloses WLAN. Das Frühstück ist toll. Das Hostel befindet sich im ruhigen Stadtteil Holešovice. Von dort erreicht man die Altstadt mit der Tram in 10 Minuten.

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Öffentlicher Nahverkehr

Prag verfügt über ein ausgezeichnetes Tram- und Metrosystem. Ein 30-Minuten-Ticket kostet 24 Kronen (unter 1 Euro), ein 90-Minuten-Ticket 32 Kronen (1,25 Euro). Allerdings sollte man daran denken, die Tickets vor der Fahrt zu kaufen (z.B. im Hostel oder an einem Ticket-Kiosk).

Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten

Verliebt nach Prag? Dann lieber der kleinen Kampa-Brücke den Vorzug geben.

Verliebt nach Prag? Dann auch die kleine Kampa-Brücke mit tausenden Liebesschlössern einplanen.

Prager Burg – bester Ausblick über die Stadt

Karlsbrücke – das Wahrzeichen der Stadt, sehr schön, allerdings 100 % Touri-Faktor

Staroměstské nám. – der zentrale Marktplatz der Prager Altstadt

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John-Lennon-Mauer – buntbemalte Graffiti-Wand und eine beeindruckende Erinnerung an die tschechische Vergangenheit

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Tančící dům – Tanzendes Haus in der Rašínovo nábřeží 80, das an eine Tänzerin im gläsernen Faltenkleid erinnert

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Nationaldenkmal auf dem Vitkov-Hügel – diente einst als Mausoleum kommunistischer Staats- und Parteiführer. Hierher „verlaufen“ sich Prag-Besucher nur selten. Dementsprechend einsam ist die Atmosphäre dort oben und man wird mit einem schönen Ausblick über die Stadt belohnt.

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Before I die I want to … visit Prag. Diese Wand nimmt eure Bucket-List entgegen. Schöne bunte Aktion!

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Cafés

Café Galerie Písecká Brána – Das alte Stadttor beherbergt ein süßes kleines Café mit Galerie. Es ist nicht weit von der Burg entfernt und trotzdem begegnet man hier selten Touristen.

Novoměstská kavárna – ein nettes, alternatives Café im Innenhof des Neustädter Rathauses

Diesen Ausblick bekommt man im Rauthaus dazu: Prag von oben

Im Innenhof leckeren Kaffee und diesen Ausblick vom Rathausturm dazu: Prag von oben

Café Louvre – Caféhaus von 1902, das bereits von Kaftka und Einstein besucht wurde

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Restaurants

Das vegetarische Restaurant Clear Head ist absolut zu empfehlen. Dort gibt es eine große Auswahl an abwechslungsreichen und sehr leckeren Gerichten!

Wer ein typisch böhmisches Gericht probieren möchte und es mag, wenn der Teller mit Soße geflutet wird, der sollte Svíčková probieren. Die vegetarische Variante dieser Spezialität gibt es hier.

Bars

Das Duende ist eine authentische kleine Kiezbar, deren Wände mit viel liebvoll ausgewähltem Nippes dekoriert sind. Besonders gut schmeckte mir dort Bernard, ein tschechisches Bier. Sehr süffig!

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